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Menschenrechtsbeobachtung - Philippinen | |||||||||
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Menschenrechtsbeobachtung auf
den Philippinen
Die Menschenrechtssituation
auf den Philippinen bleibt jedoch kritisch. Besonders alarmierend ist
die steigende Zahl von politischen Morden an Vertretern der
Zivilgesellschaft (Oppositionspolitiker, Journalisten und Rebellen).
Die größte philippinische Tageszeitung schätzt, dass
seit 2001 über 200 Menschen Opfer von politischen Morden wurden.
Weiterhin sind Drohungen, gewaltsame Übergriffe und
willkürliche Verhaftungen an der Tagesordnung, unter denen vor
allem Mitgliedern von regierungskritischen civil-society groups zu
leiden haben. Die Arbeit von IPON
Auf der philippinischen Bondoc Halbinsel sind seit Herbst 2006 Menschen- rechtsbeobachter vor Ort. Aus Konfliktregionen auf den Inseln Negros und Mindanao existieren Anfragen für den Einsatz von IPON-Menschenrechts- beobachtern. Derzeit führt IPON in diesen Regionen Pre-Studies durch und ab Mitte 2008 sollen erste Observer vor Ort sein und die Beobachtung in diesem Gebiet aufbauen.
Die Arbeit als IPON-Beobachter
beinhaltet: Präsent sein
Begleitung
Die zu begleitenden Personen werden bei speziellen politischen Aktivitäten,
wie Gesprächen mit offiziellen Stellen, Versammlungen oder Ernteaktionen von
den Freiwilligen begleitet. Begleitung erfolgt insbesondere bei Aktivitäten,
die ein höheres Risiko für Übergriffe bergen. Die Anwesenheit von Beobachtern
schafft auch hier eine höhere Hemmschwelle. Beobachtung
Das Ziel der Menschenrechtsbeobachtung ist es,
einen Freiraum für Menschenrechtsverteidiger zu schaffen, der ihnen ihre
Arbeit ermöglicht. Die Menschenrechtsverteidiger der zu begleitenden Organisationen haben in einem Staat,
der die UN-Menschenrechtscharta unterschrieben hat (und ein solcher sind die
Philippinen) das Recht, ihre Meinung zu äußern und die Umsetzung eines
Gesetzes zu fordern, ohne Gewalt ausgesetzt zu sein. Der
Staat hat die Aufgabe, dieses zu garantieren. Die Berichte aus den Beobachtungen der Observerteams sind
auf dieser Homepage unter Aktuelles einzusehen. Stetig sind wir auf der Suche nach Menschen, die bereit sind, in einem mindestens 7-monatigen Einsatz in unserem Projekt auf den Philippinen als Menschenrechtsbeobachter aktiv zu werden. Mehr Infos dazu sind hier zu finden. |
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